Hortus Palatinus:

Willkommen im Heidelberger Schlossgarten, dem Hortus Palatinus

Das Heidelberger Schloss ist eine der berühmtesten Sehenswürdigskeiten Deutschlands. Was viele nicht wissen: Auch der Schlossgarten ist einen Besuch wert. Der „Hortus Palatinus“, wie der Garten auch genannt wird, galt im 17. Jahrhundert sogar als „achtes Weltwunder“ - und auch heute hat die weitläufige Parkanlage viel zu bieten.

Konzipiert wurde der Hortus Palatinus von 1614-1619 von Salomon de Caus. Vor allem die sehenswerten Grottenanlagen an der Südseite der Anlage zeugen auch heute noch vom Werk de Caus´. Auch wenn der Garten in den folgenden Jahrhunderten zahlreichen Veränderungen unterlag, gibt es auch heute noch viel zu sehen: An vielen Stellen kann man kleine Brunnen und Figuren entdecken, Musikanten und Kleinkünstler sorgen für kulturelle Einlagen, und nicht zuletzt wird der Besucher des Schlossgartens mit einem überwältigenden Ausblick auf Heidelberg und das Neckartal belohnt.

Der Hortus Palatinus wurde im 17. Jahrhundert im Auftrag von Kurfürst Friedrich V. angelegt. Der Bau der Gartenanlage war gleichermaßen beschwerlich wie riskant: Gewaltige Erdmassen mussten bewegt werden, um die Gartenterrassen am steilen Burgberg anzulegen; Gleichzeitig bedeutete der neue Garten eine Verschlechterung der Verteidigungsfähigkeit des Schlosses. Fertig gestellt wurde der Hortus Palatinus übrignes nie: Als Friedrich V. König von Böhmen wurde und nach Prag ging, wurden auch die Arbeiten am Schlossgarten eingestellt.